Infrastruktur

Josef Hasler

Vorsitzender des Vorstands N-ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg

Kommunale Infrastrukturen sind die Lebensadern unserer Städte und Gemeinden. Sie sind die Säulen der Daseinsvorsorge und garantieren höchste Versorgungssicherheit.

Dr. Uli Paetzel

Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft

Was eine sehr gute Infrastruktur ausmacht, sind nachhaltige Investitionen im Sinne des Gemeinwohls.

Bildquelle: Emschergenossenschaft

Thomas Schäfer

Geschäftsführer der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH

Kommunale Infrastrukturen sichern die Lebensqualität einer Stadt bzw. Gemeinde und verbessern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort.

Bildquelle: WVV

Dr. Florian Bieberbach

Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München GmbH

Kommunale Infrastrukturen werden nach den Bedürfnissen aller ausgelegt und bringen damit den höchsten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger.

Bildquelle: SWM/Stefanie Aumiller Fotografie

Dr. Tanja Wielgoß

Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR)

Eine sehr gute Infrastruktur zeichnet sich aus durch Zuverlässigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Je weniger die Bürgerin sie spürt und je mehr der Bürger davon profitiert, desto besser ist eine Infrastruktur.“

Helmut Dedy

Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

„Wasser, Verkehr, Schulen – städtische Infrastruktur sichert Lebensqualität. Deshalb lohnt sich jede Investition in solche Angebote.“

Foto: David Ausserhofer

O-Ton

Carsten Liedtke

Vorstandssprecher der SWK Stadtwerke Krefeld AG

Kommunale Infrastrukturen sind das Rückgrat der kommunalen wirtschaftlichen Entwicklung und die Basis für den Erfolg von Energiewende und Digitalisierung in Deutschland.

O-Ton

Sabine Kleindiek

1. Betriebsleiterin Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Darmstadt

Kommunale Infrastrukturen sind der Garant bürgerschaftlicher Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.

O-Ton

Dr. Gerd Landsberg

Hauptgeschäftsführer des DStGB

Kommunale Infrastrukturen halten Deutschland am Laufen. Sie sind zentrale Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand in der Gesellschaft.

O-Ton

Dr. Henning Müller-Tengelmann

kaufmännischer Geschäftsführer, Stadtwerke Münster GmbH

Kommunale Infrastrukturen sind eine zuverlässige Basis für die Versorgung unserer Bürger und unserer Wirtschaft.

O-Ton

Dr. Roland Drewek

Geschäftsführer SWKiel Netz GmbH

Ohne kommunale Infrastruktur wären unsere Städte und Gemeinden nicht lebenswert und lebensfähig - Bäume ohne Äste tragen keine Blätter!

O-Ton

Dipl.-Inform. (FH) Alfred Rauscher

Geschäftsführer R-KOM GmbH & Co. KG, Regensburg

Kommunale Infrastrukturen sind die Blut- und Nervenbahnen unseres Staates.

Martin Beer

Geschäftsführer Stadtwerke Rottenburg am Neckar GmbH

Ohne kommunale Infrastruktur wäre die deutsche Wirtschaft nicht so erfolgreich. Denn unsere Energie- und Wassernetze liefern rund um die Uhr ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit.

O-Ton

Michael Ebling

Präsident des VKU

Die Kommunalwirtschaft sorgt mit ihren Infrastrukturen flächendeckend für gleichwertige Lebensverhältnisse.

O-Ton

Katherina Reiche

Hauptgeschäftsführerin des VKU

Infrastrukturen, die die kommunalen Unternehmen betreiben, pflegen und aufbauen sind die Lebensadern für unsere Gesellschaft.

Friedhelm Rieke

Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld

Kommunale Infrastrukturen sind ein Garant für Kundennähe und faire Preise. Aus dem Energiemarkt sind sie nicht wegzudenken.

Foto: Stadtwerke Bielefeld | Veit Mette

Martin Uekmann

Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld und der Verkehrstochter moBiel GmbH

Kommunale Infrastrukturen ermöglichen das Leben und Arbeiten, wie wir es kennen. Industrie 4.0 und Kommunizieren rund um die Uhr wären ohne sie undenkbar.

Foto: Stadtwerke Bielefeld | Veit Mette

Dieter Gerlach

Geschäftsführer Stadtwerke Aschaffenburg

Kommunale Infrastrukturen sind Garanten für hohe Lebensqualität zu fairen Preisen und für alle gleichermaßen zugänglich!

Klaus Herzog

Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg

Ohne kommunale Infrastruktur wäre die Daseinsvorsorge auf vielen Gebieten für die Bürgerinnen und Bürger nicht gesichert. Unverzichtbar ist z. B. ein kommunaler Nahverkehr, damit die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger zu erschwinglichen Preisen ermöglicht wird.

Klaus Eder

Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

Kommunale Infrastrukturen sind das Rückgrat der Energiewende und somit die Zukunft der Energieversorgung

Bildquelle: SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

Christian Heine

Kaufmännischer Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg GmbH

Eine sehr gute Infrastruktur sollte verlässlich, bezahlbar, effizient sowie umwelt- und kundenfreundlich sein. Stetige Investitionen sind wesentliche Voraussetzung. Immer mit Blick auf unsere Kunden.

Andreas Nieweler

Geschäftsführer der AWG - AbfallWirtschaftsGesellschaft mbH

Eine Infrastruktur ist nur dann gut, wenn Sie mit Weitsicht geplant, mit Bedacht unterhalten und mit Augenmaß weiterentwickelt wird. Dafür stehen die kommunalen Unternehmen.

Bildquelle: Foto Hoffmann, Syke

Olaf Stötefalke

Olaf Stötefalke Leitung Service/Kommunikation der Abfallwirtschaft Südholstein

Ohne kommunale Infrastruktur würden wesentliche Elemente im gesellschaftlichen Miteinander fehlen, die für eine nachhaltige Daseinsfürsorge notwendig sind.

Jens Schmidt

Vorstand der Stadtwerke Gießen AG

Ohne kommunale Infrastruktur wäre…
…wie Duschen ohne Wasser
…wie Abfall ohne Entsorgung
…wie Busfahren ohne Haltestelle
…wie Föhnen ohne Strom
…wie Heizen ohne Raum
…wie Daten ohne Netze

Aus den Augen, aus dem Sinn? Warum kommunale Infrastrukturen stärker ins politische Sichtfeld gehören!

Wie oft macht man sich Gedanken darüber, ob das Wasser aus der Leitung fließt, wenn man unter der Dusche steht, ob der Müll auch wirklich abgeholt wird, wenn man ihn vor die Tür stellt, oder ob das Licht angeht, wenn man den Schalter betätigt? Wahrscheinlich denken wir selten oder gar nicht darüber nach.

Erstens liegt das daran, dass frisches Trinkwasser verlässlich fließt, sobald wir den Wasserhahn aufdrehen, unsere Straßen sauber sind, unsere Mülltonnen pünktlich geleert werden und wir tagtäglich ohne spürbare Ausfälle mit Energie versorgt werden.

Längere und häufige Versorgungsunterbrechungen sind in Deutschland unbekannt. Dafür sorgen die hochwertigen technischen Standards sowie der sehr gute Zustand der Netze und Anlagen. Um dieses Niveau überhaupt zu erreichen, ist eine sehr langlebige Infrastruktur notwendig.

Diese ist aber zweitens im Gegensatz zu Straßen, Brücken und Bahnschienen oder auch öffentlichen Gebäuden häufig unsichtbar. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen also kaum etwas mit von den verlässlich funktionierenden Infrastrukturen, da Trink- und Abwasserleitungen, Breitbandkabel für ultraschnelles Internet sowie Strom- und Wärmeleitungen unter den Straßen, Häusern und Städten liegen. Selbst wenn es Defekte gäbe, wären sie nicht offensichtlich, genauso wie die erforderlichen Sanierungsanstrengungen in der Regel unbeachtet bleiben.

Und drittens liegt das auch daran, dass Stadtwerke und Co., in deren Händen genau diese Infrastrukturen liegen, eher unauffällig, aber stets verlässlich im Hintergrund arbeiten. Die kommunalen Unternehmen entwickeln ihre Infrastrukturen nach den Erfordernissen vor Ort, so dass überall in Deutschland und zu jeder Zeit die Versorgungssicherheit gewährleistet ist.
Man muss sich einmal vor Augen halten, wie professionell diese (Infra-)Strukturen sein müssen, um die Dienstleistungen so zu erbringen und einen Mehrwert zu erwirtschaften. Besonders augenscheinlich wird das, wenn man aus dem Auslandsurlaub zurückkommt und den direkten Vergleich der Leistungen hat.

Weil Investitionen in Infrastrukturen generationsübergreifend sind, erhöhen veränderte Rahmenbedingungen den Anpassungsdruck und stellen kommunale Unternehmen beim Erhalt und der Entwicklung von Infrastrukturen vor neue Herausforderungen. Die Digitalisierung, der demografische und klimatische Wandel, Ressourcenknappheit und/oder veränderte Nutzungsverhalten fordern kommunale Ver- und Entsorger und stellen neue Anforderungen an die Infrastrukturen, für deren Erhalt hohe Investitionen und langfristige Planungen nötig sind. Gleichwohl müssen sie ihre Dienstleistungen weiterhin kostendeckend bei gleichbleibend hoher Qualität und dennoch zu möglichst stabilen Entgelten erbringen.

Diesen Herausforderungen müssen die kommunalen Unternehmen mit Innovativen und passgenauen Lösungen vor Ort begegnen. Damit das gelingt, müssen eine Reihe von Rahmenbedingungen beachtet werden, ohne die Bürgerinnen und Bürger übermäßig durch steigende Entgelte zu belasten. So dürfen beispielsweise in der Wasser- und Abwasserwirtschaft die erforderlichen Mittel für den Infrastrukturerhalt nicht durch Investitionserfordernisse aufgrund immer neuer Anforderungen aufgezehrt werden. Jede politische Gesetzesinitiative, die Investitionen erforderlich macht, muss die Entscheidungsmöglichkeiten vor Ort stärken. Die für die Wasserver- und Abwasserentsorgung verantwortlichen Aufgabenträger können mit Blick auf die vor Ort vorherrschenden Bedingungen am besten einschätzen, welche Maßnahmen erforderlich sind und mit welcher Priorität diese umgesetzt werden sollten. Daher sind einheitliche Lösungen für alle Wasserver- und Abwasserentsorger nicht sinnvoll.

Ein anderes Beispiel: Um unsere Städte und Gemeinden weiterhin lebenswert zu gestalten, sie attraktiv für Industrie wie Handwerk zu machen, brauchen wir eine hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur. Der Breitbandausbau vollzieht sich grundsätzlich im Wettbewerb. In ländlichen Gebieten herrscht allerdings oftmals kein Wettbewerb. Deshalb muss hier über eine Feinjustierung in der Regulierung und im Wettbewerbsrecht nachgedacht werden. In anderen Infrastrukturen der Daseinsvorsorge konnte mit Hilfe von Konzessionierungen auch in ländlichen Gebieten zügig eine gleichwertige Versorgung erreicht werden. Dieser Ansatz könnte auch für den Breitbandausbau geeignet sein.

Die kommunalen Infrastrukturen gehören vor diesem Hintergrund also verstärkt ins politische Sichtfeld. Effiziente und qualitativ hochwertige Infrastrukturen sind das Fundament für den Wirtschaftsstandort Deutschland – in der Stadt und auf dem Land. Sie sind dabei auch ein bedeutender Vermögenswert der Bürgerinnen und Bürger. Sie ist unser „Schatz unter der Straße“.

Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des VKU

1,7 Mrd.

Bis 2018 sind Investitionen in den Breitbandausbau in Höhe von 1,7 Milliarden Euro geplant

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Leistungsfähigkeit kommunaler Unternehmen

Zahlen, Daten, Fakten

Kommunale Unternehmen entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 65 Prozent die höchste Recyclingquote unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erreicht.  Aktuell engagieren sich rund 140 kommunale Unternehmen im Breitbandausbau. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro - damit können dann rund 6,3 Mio. Kunden die Breitbandinfrastruktur kommunaler Unternehmen nutzen. 

Weitere Zahlen, Daten und Fakten zur Kommunalwirtschaft entnehmen Sie den Infografiken in der Bildergalerie.

Positionen

Infrastruktur ist Daseinsvorsorge